Auf TourWait To Be Seated
13. – 14. März 2026Wait To Be Seated ist eine Kollaboration der Performance-Kollektive Sandbox Collective (Bangalore) und She She Pop (Berlin). Das Stück untersucht Gastfreundschaft und ihre verschiedenen sichtbaren Absurditäten, wenn man sie durch eine kritische Linse betrachtet. Welche Regeln bestimmen die Beziehung zwischen Gastgeber und Gast, und was passiert, wenn wir sie in Frage stellen?
Wait To Be Seated entwirft in einem entrückten Nirgendwo ein Parcours der Gastlichkeit mit Esstisch, rotem Teppich und Tanzfläche. Wir sehen zwei Gruppen, die zunächst auf gegensätzlichen Seiten stehen, aber langsam Wege finden, sich in der Mitte zu treffen, um einen neuen Horizont zu eröffnen.

Hexploitation
Hexploitation beschäftigt sich mit der Angst vor der hag, der alten Frau und der Hexe. Dafür setzen She She Pop selbstverständlich ihre alternden Körper ein. Mit ihnen kämpfen sie gegen das Verschwinden und den Bedeutungsverlust, den Frauen jenseits der Gebärfähigkeit als gesellschaftliche Subjekte erleiden. Bis heute dient die Bezeichnung ‚Hexe‘ dazu, Frauen zu disziplinieren oder sie sozial herabzusetzen. Die Hexe, die anarchische, häretische Frau, steht für unproduktive Sexualität und für allgemein deviantes Verhalten gegenüber Machtstrukturen und Autoritäten.

Bullshit
In Bullshit stellen sich She She Pop mutig dem Verlust der gemeinsamen Wirklichkeit. Die Performer*innen erkennen an, dass sie nichts wissen und dass selbst die poetische Realität des Theaterraums in Mitleidenschaft gezogen ist. So versuchen sie die Blase ihrer Wahrnehmung zu verlassen, um andere Größenverhältnisse anzunehmen, andere Farben zu sehen, sich wie die Fledermaus mit Echolot zu verständigen, und sich in absoluter Dunkelheit wieder zu finden. Sie stellen sich andere Sichtweisen vor, sie verschreiben sich der Unsicherheit und widmen sich dem Verlernen. Wird es ihnen noch gelingen aus dem Chaos ein Erlebnis zu formen, Bedeutung in der Zufälligkeit zu finden, Sinn zu stiften im Durcheinander der Möglichkeiten, – oder als letztes Mittel den Bankrott zur Komödie zu erklären?

Oratorium
20. – 21. Juni 2026Gemeinsam mit einem Chor von lokalen Delegierten und dem Publikum zerren She She Pop das Geheimnis des Eigentums auf die Bühne. In uneinigen Sprechchören verhandeln sie die eigenen Besitzverhältnisse und die damit verbundenen Verwerfungen.
Auf TourWait To Be Seated
13. – 14. März 2026Wait To Be Seated ist eine Kollaboration der Performance-Kollektive Sandbox Collective (Bangalore) und She She Pop (Berlin). Das Stück untersucht Gastfreundschaft und ihre verschiedenen sichtbaren Absurditäten, wenn man sie durch eine kritische Linse betrachtet. Welche Regeln bestimmen die Beziehung zwischen Gastgeber und Gast, und was passiert, wenn wir sie in Frage stellen?
Wait To Be Seated entwirft in einem entrückten Nirgendwo ein Parcours der Gastlichkeit mit Esstisch, rotem Teppich und Tanzfläche. Wir sehen zwei Gruppen, die zunächst auf gegensätzlichen Seiten stehen, aber langsam Wege finden, sich in der Mitte zu treffen, um einen neuen Horizont zu eröffnen.

Bullshit
In Bullshit stellen sich She She Pop mutig dem Verlust der gemeinsamen Wirklichkeit. Die Performer*innen erkennen an, dass sie nichts wissen und dass selbst die poetische Realität des Theaterraums in Mitleidenschaft gezogen ist. So versuchen sie die Blase ihrer Wahrnehmung zu verlassen, um andere Größenverhältnisse anzunehmen, andere Farben zu sehen, sich wie die Fledermaus mit Echolot zu verständigen, und sich in absoluter Dunkelheit wieder zu finden. Sie stellen sich andere Sichtweisen vor, sie verschreiben sich der Unsicherheit und widmen sich dem Verlernen. Wird es ihnen noch gelingen aus dem Chaos ein Erlebnis zu formen, Bedeutung in der Zufälligkeit zu finden, Sinn zu stiften im Durcheinander der Möglichkeiten, – oder als letztes Mittel den Bankrott zur Komödie zu erklären?

Hexploitation
Hexploitation beschäftigt sich mit der Angst vor der hag, der alten Frau und der Hexe. Dafür setzen She She Pop selbstverständlich ihre alternden Körper ein. Mit ihnen kämpfen sie gegen das Verschwinden und den Bedeutungsverlust, den Frauen jenseits der Gebärfähigkeit als gesellschaftliche Subjekte erleiden. Bis heute dient die Bezeichnung ‚Hexe‘ dazu, Frauen zu disziplinieren oder sie sozial herabzusetzen. Die Hexe, die anarchische, häretische Frau, steht für unproduktive Sexualität und für allgemein deviantes Verhalten gegenüber Machtstrukturen und Autoritäten.

Oratorium
20. – 21. Juni 2026Gemeinsam mit einem Chor von lokalen Delegierten und dem Publikum zerren She She Pop das Geheimnis des Eigentums auf die Bühne. In uneinigen Sprechchören verhandeln sie die eigenen Besitzverhältnisse und die damit verbundenen Verwerfungen.